FAQ
FAQ - Stacks
Eine einzelne Zelle besteht aus drei Hauptkomponenten:
- Anode (Minuspol): Hier wird Wasserstoff zugeführt.
- Kathode (Pluspol): Hier strömt Sauerstoff aus der Luft ein.
- Elektrolyt-Membran: Sie trennt Anode und Kathode und lässt nur Protonen passieren.
Bei der elektrochemischen Reaktion wird Wasserstoff an der Anode in Protonen und Elektronen gespalten. Die Protonen wandern durch die Membran zur Kathode, während die Elektronen über einen externen Stromkreis fließen und so Strom erzeugen. An der Kathode verbinden sich Protonen, Elektronen und Sauerstoff zu Wasser.
- Emissionsfrei: Es entsteht nur Wasserdampf und Wärme als Nebenprodukt.
- Hohe Effizienz: Die chemische Energie wird direkt in Strom umgewandelt.
- Skalierbarkeit: Die Leistung lässt sich durch die Anzahl der Zellen im Stack anpassen – von kleinen Anwendungen bis zu großen Fahrzeugen oder Industrieanlagen.
- Validierung: Prüfung von Materialien aus der Grundlagenforschung im Stackbetrieb.
- Betriebsoptimierung: Ermittlung optimaler Betriebsparameter wie Feuchte, Druck und Temperatur.
- Degradationsstudien: Untersuchung von Alterungsprozessen und Lebensdauer.
QuinTech bietet Brennstoffzellenstacks in verschiedenen Leistungsgrößen an:
- Stacks bis 1 kW
- Stacks bis 5 kW
- Stacks bis 21 kW
Dichtungen sorgen für:
- Abdichtung der Gasräume gegen Leckagen von Wasserstoff oder Sauerstoff.
- Medientrennung, damit Kühlmittel nicht in die Reaktionszonen gelangt.
- Mechanische Ausgleichsfunktion für Fertigungstoleranzen und gleichmäßige Druckverteilung.
FAQ - Testzellen
- Fundamentale Charakterisierung: Ermittlung von Strom-Spannungs-Kurven, Impedanzspektren und Degradationsraten.
- Material-Screening: Schnelle Bewertung neuer Katalysatormaterialien und Membran-Rezepturen.
- Standardisierung: Schaffung reproduzierbarer Versuchsbedingungen für den Übergang von Grundlagenforschung zur industriellen Anwendung.
Wichtige Komponenten sind:
- Membranen: Ionentrennung und elektrische Isolierung.
- Katalysatoren: Beschleunigen chemische Reaktionen, meist Edelmetalle wie Platin oder Iridium.
- Elektroden: Elektrochemisch aktive Schichten auf Gasdiffusionslagen aus Kohlenstoff oder Titan.
- Dichtungen: Verhindern Leckagen und sorgen für sichere Medientrennung und Druckverteilung.
FAQ – Komponenten für Brennstoffzellen und Elektrolyse
- Für eine schwache KOH-Lösung bis maximal 1 mol ist eine FM-FAA-3 Membran am besten geeignet
- Für eine starke KOH-Lösung über 6 mol sind die FM-FAAM Membranen geeignet
- Für Bereiche dazwischen sollte eine dünne FM-FAAM Membran gewählt werden
Die beste Methode, um die Funktionsfähigkeit der Membran nach längerer Lagerung zu überprüfen, besteht darin, ihre mechanischen Eigenschaften mit den im CoA für die jeweilige Charge angegebenen Werten zu vergleichen. Wenn Sie über ein DMA-Gerät verfügen, können Sie die Membran sowohl direkt von der Rolle als auch nach dem Einweichen in entionisiertem Wasser und dem Trocknen messen. Der Einweich- und Trockentest gibt ein repräsentativeres Bild davon, wie sich die Membran in einem Elektrolyseur verhalten wird. Wenn Sie kein DMA haben, können Sie prüfen, ob die Membran beim Falten sowohl im trockenen Zustand als auch nach einem Einweich- und Trocknungszyklus Risse bekommt oder bricht. Eine vollständig degradierte Membran zerbröckelt und fällt beim Falten auseinander.
Eine zweite Möglichkeit, die chemische Funktionsfähigkeit der Membran zu bestätigen, wäre die Prüfung der Ionenaustauschkapazität der Membran nach dem Umwandeln in die Chloridform, wie sie im Abschnitt „Typische Werte“ des CoA angegeben ist.
- Zelle auf 60 °C erwärmen
- Anode und Kathode vollständig befeuchten
- Spannung auf 0.6 V einstellen
- Der Strom beginnt zu steigen
- Die MEA ist konditioniert, wenn der Strom stabil ist und nicht mehr ansteigt
- Der Prozess kann einige Stunden dauern